Sonntag, 1. Oktober 2017

Samstag, 22. April 2017

Home sweet home

Torbeck 2:00 Uhr Ortszeit: Bei leichtem Nieselregen schälen sich 13 zerknitterte Menschen aus ihren Moskitonetzen. Nach typisch haitianischer Weise fährt der Bus nach Port au Prince eine Stunde später ab als geplant. Oben drauf wurden die Koffer gestapelt, innen drinnen wurden wir gestapelt und erst nach 5 Stunden und einer kleinen Panne wieder herausgelassen. 
Der Flug nach New York verlief danke eines M&M's und Haribo Frühstücks reibungslos. Die Erfahrungen und Erlebnisse aus Haiti noch nicht verarbeitet, war die Umstellung in die überwältigende Stadt New York ein heftiger Schock für uns alle. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Stadt zu besichtigen und zu genießen. Die wichtigste Frage in diesem Kontext war: Wo kann ich was und wie viel essen??
Neben dem Sightseeing hatten wir die Möglichkeit zu einem Treffen in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen. Außerdem die Gelegenheit zu einer Führung durch das UN Gebäude. Wir alle waren beeindruckt von der Arbeit, die die UNO leistet.


Nun sind wir wieder sicher in Deutschland gelandet und haben uns über den großen Empfang sehr gefreut!! 




Im Gespräch mit Reinhard Knapp, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen


Donnerstag, 20. April 2017

Niemals geht man so ganz

Der Tag im Auftrag des Herren. Neben unserem Denker und Lenker Pastor Roland, der wieder einmal erfolgreich und mit Bravour eine seiner Kühne-Haiti-Adventuretours absolviert hat, gab es heute eine Audienz bei Kardinal Langlois in Les Cayes. In gemeinschaftlich schöner Runde wurde über unser tolles Projekt und die Lage in Haiti gesprochen. 
Zusätzlich fand heute ein sehr nettes, halbstündiges Telefonat mit dem Deutschen Botschafter Manfred Auster statt. Gesprochen wurde über die Ausstellung der Visa und den Abzug der UN Truppen aus Haiti.
Auch an unserem letzten Tag sammelten die Jungs ihre letzten Reserven und halfen dabei, die knapp 1000 Bleche für die Dächer der Häuser zu verteilen. Übermütig und voller Tatendrang hat ein Großteil der Jungs die Moskitonetze in die Koffer gepackt, um in der letzten Nacht Auge in Auge dem Feind entgegen zu treten. Wir sind gespannt auf die Rückreise und freuen uns auf New York und Zuhause. Der Abend dient dazu, die drei letzten Wochen Revue passieren zu lassen und bei einem gemeinschaftlichen Abendessen mit anschließendem Kartenspielen Abschied zu nehmen.














Mittwoch, 19. April 2017

The final countdown

Heute Morgen stand die Ausgabe der Lebensmittel Rationen an. Die Schlange in der Auffahrt war lang, Simon hatte Tickets an viele Familien im Dorf verteilt. Nach einem anstrengenden Vormittag, an dem die Jungs viele Nahrungspakete hin und her getragen hatten, kehrte langsam Ruhe ein. 
Simon und Roland hatten mit ein paar Helfern Holz und Bleche für die Dächer der verschiedenen Baustellen besorgt. Gestärkt nach dem Mittagessen zogen die Jungs los diese Materialien an die haitianischen Familien zu übergeben. Dadurch können alle von uns angefangenen Projekte in den nächsten Tagen beendet werden. Außerdem hatten wir so die Möglichkeit alle Baustellen noch einmal vor unserer Abreise zu besuchen.





Dienstag, 18. April 2017

Heute Abend: Ein Blick in die Zukunft

Um unsere weitergehende Hilfe für Torbeck verwirklichen zu können, bedarf es der Gründung einer „Foundation“. Unter diesem organisatorischen Dach steht der Erwerb eines Grundstücks. Am Abend haben uns einige Frauen aus Torbeck besucht, die interessiert sind Mitglieder des „Comités“ zu werden. Das Comité ist das Entscheidungsorgan der Foundation. Bei dem sehr erfreulichen Casting wurde insbesondere das Thema Bildung und Menschenrechte diskutiert. Daher eröffnete sich heute der Blick in die Zukunft für den erfolgreichen Fortgang unseres Projekts.